Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt





  Startseite
    Uni
    blabla
  Über...
  Archiv
  Liste 2009
  Liste 2008
  Liste 2007
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren
 

Freunde
    luchsin
    gottfried
    samtsonders
    - mehr Freunde


Webnews



http://myblog.de/bananenpudding

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Kärnten-Urlaub - kaum Internet, viele Bücher

Harry Potter and the deathly Hollows (J.K. Rowling) - nach ewigen Zeiten endlich geschafft, mitreißend wie immer. aber der letzte Satz ist einfach Schrott: "All was well." So kann man doch nciht aufhören ^^

 Peter Handke - Kali (eine Vorwintergeschichte): Hm. Nicht wirklich durchsichtig. Eine Sängerin kehrt in die Gegend in der Nähe ihrer Heimat zurück, und dort besteht der Großteil der Landschaft aus einem Salzberg. Die Gesellschaft ist seltsam. Vieleicht les ich's nochmal. Gefallen hat es mir schon, aber verstanden hab ich's nicht ...

Anselm Grün - Das Buch der Lebenskunst: Spirituelle Weisheiten. Weise. Sehr schnell gelesen, und trotzdem bleibt was hängen. Nicht allzu viel Neues, aber viel Interessantes - vor Allem Seiten, die ich selbst nicht so gesehen hätte. Ein bisschen zu christentumlastig vielleicht, aber das muss ja nix Schliammes sein. (er ist ja auch ein katholischer Theologe.

Arthur Schnitzler - Anatol, Anatol's Größenwahn, Der grüne Kakadu. Anatol: Einakterzyklus. Nett zu lesen: ein fin de siècle-Wiener der Décadence, in jedem der (7?) Stücke mit  einer anderen weiblichen Gespielin. Ehrlichkeit, Lüge, Menschliche Beziehungen. Anatols Größenwahn: auch ein Anatol-Einakter, war ursprünglich als letzter Teil gedacht, erscheint aber als gesondertes Werk. Der grüne Kakadu (Groteske): Vorabend der französischen Revolution, ein Lokal mitten in Paris, in der verkehrte Welt gespielt wird: die reichsten Adligen konsumieren in dem von SchauspielerInnen, die die gefährlichsten Halunken des Landes spielen, zum Ganovenschuppen gemachten Gasthaus, während sie den Nervenkitzel haben, von Wirt und Ganoven die haarsträubendsten Geschichten zu hören. Nur sind dann für alle Beteiligten Wahrheit und schauspiel nicht mehr so genau auseinanderzuhalten ... Toll  zu lesen.

Gabriel Garcia Marquez - Laubsturm. Sein erster Roman, entstanden, als er 19 Jahre alt war. Ein südamerikanisches Dorf, geschüttelt von Naturgewalten, Bürgerkrieg, Rassismus und Intoleranz der Bewohner. Familiengeschichte, erzählt aus drei Perspektiven aus drei Generationen - Großvater, Mutter und neunjähriger Sohn. Genial.

Harper Lee - To kill a mockingbird. Zweiter Anlauf, diesmal wesentlich flüssiger und verständlicher. Ähnliches Dorf, diesmal in Alabama. Schwarz-Weiß, aus der Perspektive eines 9-jährigen Mädchens. Ein weiser (auch weißer) Vater, Anwalt, der einen Schwarzen verteidigt, der ein weißes Mädchen vergewaltigt haben soll. Bis jetzt super.

2.8.08 18:13


Urblaub vorbei. Über die Reihenfolge bin ich mir nicht mehr sicher ...

To kill a mockingbird war weiterhin toll. Ziemlich weise. Die Sichtweise macht es am interessantesten.

A.Schnitzler - Das weite Land. (Tragikomödie in 5 Akten): Wird oft als trivial bezeichnet. Hab jetzt für einige Zeit genug von Dramen. Spielt in Baden, Großbürgertum. Im wesentlichen geht es um Ehe und Ehebruch. Liest sich recht flott.

Cees Nooteboom - Der Ritter ist gestorben: Noch ein ordentliches Stück wirrer als Kali (Handke). Der Erzähler schreibt das letzte Buch eines Freundes, der Schriftsteller war und gestorben ist, bevor er seine Notizen verarbeiten konnte. In dem Buch geht es um einen sterbenden Schriftsteller. Der Erzähler behauptet, nur die Notizen von der Reise des Schriftstellerfreundes zu verwenden. Die meiste Zeit ist es die beschreibung einer übersteigerten Erlebniswelt. Paradies verloren hat mir wesentlich besser gefallen ...

A.Schnitzler - Frau Berta Garlan: Eine 26-Jährige aus Wien heiratet nach dem Tod ihrer Eltern einen Bekannten der Familie, den sie nett findet - aber mehr nicht - und zieht mit ihm in eine Kleinstadt. Sie bekommt einen Sohn von ihm, nach drei Jahren Ehe stirbt der Mann. Sie wohnt jetzt mit dem 5-Jährigen Sohn in der Nähe ihres Schwagers. Irgendwann kommen Gedanken an ihre erste Jugendliebe auf, sie setzt sich mit ihm in Verbindung, sie treffen einander. Die sexuelle Unfreiheit der Frau gegenüber dem Mann.

12.8.08 09:52


In der Liste, die ich gerade geschrieben hab, stehen 79 Titel. in 10 Monaten.

12.8.08 10:45


lange nicht dazugekommen ...

Max Frisch - Homo faber (ein Bericht): Die traurige Geschichte eines Mannes, der auf seinem wissenschaftlichen Weltbild verharrt. Wird als einer der Klassiker des 20. Jahrhunderts bezeichnet und ist trotzdem gut zu lesen. Ein Buch, das vor fünfzig Jahren geschrieben wurde und trotzdem nicht an Aktualität verloren hat - weder sprachlich noch inhaltlich. 

Eoin (pronounced "Owen" Colfer - Artemis Fowl and the lost colony (part 5 I believe): It's kind of hard to take it out in public because it looks just like a piece of trash-fantasy-literature. When I tried to explain to Go that it is not, I thoroughly failed by saying: It's about a hyperintelligent 14-year-old boy who has to save the world and help the fairy People to stay in their hide underground with help of his bodyguard, a gnome, a centaur and an elf police officer. Anyways, I think it originally is youth literature, but really witty and kind of exciting.

Michael Köhlmeier - Abendland: Zeimlich dick. Liest sich eher langsam, aber sehr nett: Viele Lebensgeschichten, wobei die eines über 90 Jahre alten Mathemaikprofessors im Mittelpunkt steht und sich alles fast von selbst um ihn herum erzählt. Hab schon fast ein Drittel.

19.8.08 11:35


das erste Mal seit Ewigkeiten, dass ich wirklich länger als eine Woche an einem Buch gelesen hab

und das ist wirklich wieder gewöhnungsbedürftig. Ich sollte wieder mehr dicke Bücher lesen ...

Michael Köhlmeier: Abendland. "ROMAN HANSER" steht auch noch auf der Titelseite. Glaub ich aber nicht. Das ist eine Chronik. Ich kann mir nicht vorstellen, wie man sich so viel ausdenken können soll. Eigetnlich geht es um einen uralten Mann, der im ASterben liegt, und dessen Leben. Aber währenddessen schreibt auch der Erzähler über sein Leben, und ... es gibt da noch so viele Leben rundherum. Und das alles mit Bezug auf historische Persönlichkeiten, Weltpolitik, Weltgeschichte. Toll. der Satzbau ist eher gewöhnungsbedürftig - mir wurde beigebracht, ich soll und/oder/Wiederholungen der beiden vermeiden ... Ein bisschen anstrengend ist auch die sehr verkrampft wirkende Offenheit in Bezug auf den menschlichen Körper (Prostata-Operation, Sex, Körperflüssigkeiten). Ich hab lang dran gekaut, aber am Ende war es doch schade, dass es aus war ...

27.8.08 14:49


Jean-Pierre Davidts - Der kleine Prinz kehrt zurück: Süß. Ein Sequel von einem anderen Autor. Klar kann er den kleinen Prinz nicht toppen, aber näher kommt man glaub ich auch schon nicht mehr ... nett. schön zu lesen. Nur eben nicht so gut wie das Original.
28.8.08 23:45


Milan Kundera - Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins: Spannend. Skurril. Verwirrend. Wundervoll. Weiterlesen!
30.8.08 19:44





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung