Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt





  Startseite
    Uni
    blabla
  Über...
  Archiv
  Liste 2009
  Liste 2008
  Liste 2007
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren
 

Freunde
    luchsin
    gottfried
    samtsonders
    - mehr Freunde


Webnews



http://myblog.de/bananenpudding

Gratis bloggen bei
myblog.de





 

Hej, immerhin: schon 19 Besucher!

Nick Hornby's A LONG WAY DOWN hält mich seit Montag (hab Dienstag bis gestern nix gelesen) gefesselt. Ich musste auf den ersten 20 Seiten dreimal lachen, das ist wirklich ein gutes Zeichen - wenn auch ein seltsames bei einem Buch über vier Selbstmörder. Er schreibt toll, und die vier Protagonisten - unterschiedlicher könnten sie wohl nicht sein, aber darauf zielt er ja ab - sind von Anfang an fertig gedachte, unverkennbare Persönlichkeiten.

Danke noch an A, die mir (wenn auch nciht wirklich absicht- oder willentlich) die Idee zu diesem Blog und - vor schon längerer Zeit - den Namen geliefert hat.

2.11.07 19:36


Kann man mich für ... ich weiß nicht ... komisch halten, wenn ich mitten in der Nacht hundert Seiten lang quasi nicht aufschau, und A LONG WAY DOWN dann auf der vorletzten Seite weglege um schlafen zu gehen?

Vielleicht schon, aber ich hab eine plausible Erklärung: ich wollte es immer wieder weglegen, weil ich nicht wollte, dass es aus ist, aber bis zur vorletzten Seite hab cih das irgendwie nicht zuammengebracht. Das spricht wahrscheinlich für sich - ich fand das Buch wirklich toll zu lesen.

Das Blöde ist nur, dass ich jetzt in Grafenbach bin und kein anderes Buch mehr mithab. Vielleicht borge ich mir für die Heimfahrt den Haruki Murakami: HARD-BOILED WONDERLAND aus, der da noch vo meinem Onkel herumsteht ... mal schauen.

4.11.07 09:46


Habe den Computer (hmtl-Zeugs ...) besiegt! Jetzt schauts endlich so aus, wie's soll. Wie angekündigt hab ich HARD-BOILED WONDERLAND und das Ende der Welt von Haruki Murakami mitgenommen. Lese auch recht fleißig. Es ist sehr skurril - ein bisschen Fantasy-angehaucht kommt es mir vor. Aber irgendwie doch ansprechend geschrieben.
7.11.07 17:27


Also, jetzt, nachdem ich HARD-BOILED WONDERLAND fertig hab - es war ähnlich zu lesen, wie The New York Trilogy, aber hinterlässt jetzt doch ein anderes Gefühl. Irgendwie ist es friedlich. Man schlägt das Buch zu, seufzt und denkt sich "Ja, das passt." Es geht um einen Japaner (von Beruf ist er Kalkulator - es dürfte in einer alternativen Welt der 90er Jahre spielen), der zwischen die Fronten eines ominösen Datenkrieges gerät. Zwischendurch kommen leicht an Science Fiction erinnernde technische Ausführungen über inexistente Wissenschaften, ein bisschen seltsam, aber ansonsten ist es ein tolles Buch.

Jetzt also fange ich mit Hard-Boiled, Hard Luck von Banana Yoshimoto an.

Konnte auch nicht widerstehen, hab mir den neuen Paul Auster gekauft: Nacht des Orakels.

9.11.07 18:32


Ist noch irgendwem (außer Go, der hat mich drauf aufmerksam gemacht), dass ich einen deutschen Paul Auster gekauft hab? Und ich bin echt nicht draufgekommen! Ich glaub's nicht. Ich hab eine Übersetzung gekauft, ohne es zu bemerken, das ist mir wirklich noch nie passiert.

Soll ich es jetzt so lesen oder versuchen, es umzutauschen? Ich hab das Presipickerl als ganzes heruntergelöst und innen hingeklebt. Werden sie das noch nehmen?

Mist.  

9.11.07 22:12


Yoshimoto ist wie immer schön zu lesen.

Für danach: Atonement by Ian McEwan ("Abbitte", zzt im Kino), wurde mir von Lehrerinnenseite nahegelegt - soll supergenialgut sein. Und dann wieder Murakami - Mister Aufziehvogel liegt nochimmer im Zimmer heum.

10.11.07 13:43


Hard-Boiled/Hard Luck. Zwei Erzählungen, die beide - in heißgeliebter Yoshimoto-Manier - vom Sterben nahestehender Menschen erzählen. Und gemeinsam sowas wie eine Ode ans Weitergehen/-leben sind. Banana's Sprache ("Es ist eigentlich mehr, alswürde man ein Bild anschauen ..." und genial-skurrile Handlungen in der japanischen Hauptstadt. Tolles Buch.

Jetzt les ich den Paul Auster (Nacht des Orakels) , eben deutsch. Einmal wird es mich nicht umbringen, und wo ich schon hineingelesen hatte, konnte ich ihn schon nicht mehr weglegen. Es fängt gleich mitreißend an, es geht um Bücher und Literatur (zumindest haben alle Berufe was damit zu tun) und es gibt Geschichten in Geschichten in Geschichten (eine buchförmige Matroschka sozusagen - Wikipedia sei Dank, mir wär' wieder nur "Babuschka" eingefallen, was ja bekanntlich Oma, eigentlich "Weiblein" heißt *klugscheiß*).

Ian McEwan muss warten - Mama hat ihn sich gekrallt.

12.11.07 15:28


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung