Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt





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So. Endlich. Ordentliches Aufholen:

Jane Austen - Mansfield Park. A wonderfully complicated story about love, family, society. Perhaps neither really intellectually sophisticated nor emancipatory - but her use of language is just great.

Arnon Grünberg - Galgenfrist. Ein bisschen gruslig. Ein Europäer, der in Peru (? - vielleicht auch in einem anderen Südamerikanischen Land) als Botschaftsmitarbeiter lebt und dessen Leben einen raschen aber dramatischen Richtungswechsel erfährt.

Terry Pratchett - The Amazing Maurice and his educated Rodents. My first Pratchett. A horde of speaking rats that is led by a haywire tomcat and accompanied by a "stupid-looking kid" that turns out not to be that stupid at all. Original, fun, a language artist who does not overextend his stunts.

Wladimir Kaminer - Es gab keinen Sex im Sozialismus. Persönliche Geschichten aus dem Sozialismus. Ich muss zugeben: Ich hab eine Schwäche für Anekdoten. Und wenn sie so nett geschrieben sind wie die - umso besser.

Emily Bronte - Wuthering Heights. Like The Lord of the Rings probably not a Good Book on literary demands, but a great family epic nonetheless. A real highland story - although the written dialect sometimes really is hard to understand.

William Irvin - Die Simpsons und die Philosophie. Philosophische Theorien erklärt an Personen, die wir gut kennen. Spannend - mit ungefähr so viel Information wie in unserem gesamten Philosophie-Unterricht der achten Klasse (nur lustiger=)).

Paul Auster - Man in the Dark. The blurb says the story "breaks your heart". And someway it really does. Three  generations - all emotionally impaired by some kind of loss or crisis - under one roof, trying to help each other. One man telling himself stories.

Tom Robbins - Fierce Invalids home from hot countries. Weird. Incredible. Ambivalent. A protagonist who is both totally for and totally against everything. Tom Robbins juggling with both words and plot in a way that makes you marvel at the way they alwayscome back down in the right place - which only shows itself as the right place the moment words and plot arrive.

Per Petterson - Im Kielwasser. Ein Vaterroman. Ein Wasserroman. Teilweise unzusammenhängender, aber dadurch glaubhaft in der emotionalen Realität stattfindender Erlebnisbericht über - unter Anderem - die Beziehung zum eigenen Vater.

Jostein Gaarder - Maya oder das Wunder des Lebens. Beim zweiten wieder genauso unglaublich wie beim ersten Mal. Es geht um einen andlusischen cantaore im 18. Jahrhundert, seine Ururururenkelin kurz vor der Jahrtausendwende, einen Gecko (einen großen!) auf Fidschi, seine Vorfahren im Devon, einen Norweger, der seine Tochter und einen Briten, der seine Frau verloren hat, Aliens mit ein, zwei oder drei Armen/Beinen, ein Kartenspiel, die Zahl 52, ein berühmtes Gemälde von Goya (und den Prado, in dem es hängt) und die wunderlichen Zusammenhänge des Lebens. Ich glaub, ich les es gleich nochmal.

J.K. Rowling - Harry Potter and the Sorcerer's Stone. I don't think that I need to tell anyone about the plot. I find it astounding how much one can forget about a book one liked so much (namely every little twist of plot) and how I found bad the film when I read  the book two days after watching it. Still great - and only now can I appreciate how nuts Dumbledore is - I never noticed before!

28.9.09 23:31


Problem:

Wohnung, Uni und wirr-panisches Hin- und Herlaufen haben mich vom Lesen abgelenkt. Ich kann mich nicht mehr an die letzten Bücher erinnern. Hoffentlich bietet sich bald eine ruhige Stunde ...
16.9.09 23:52


Ok, "next week" was a lie ... Sorry!

Bill Bryson - Notes from a Small Island. That really is notes from Britain. Not much more and certainly nothing less. Seven weeks of farewell journey around a country he lived in for 20 years. Not a book to start with if you want to read Bryson because it really isn't as funny as e.g. Thunderbolt Kid. But it gives reat impressions on how an American feels in Britain. Nice anekdotes, funny stories.

Per Peterson - Sehnsucht nach Sibirien. Eine junge Dänin in der Zeit um den ersten Weltkrieg. Stimmungsvolle Beschreibungen, ein doch ziemlich gut durchgehaltener Spannungbogen und ein furchtbar trauriges Ende. Und so schöne Sprache ...

Leo Hickman - A Life Stripped Bare. A year trying to live ethically with a child in a semi-detached London suburb house. Not too much new information but still a nice read with quite a lot of self-mockery. Made me fell that I'm not alone - and realise that the goal can never really be reached.

Daniel Kehlmann - Beerholms Vorstellung. Haunting. Ich weiß einfach kein deutsches Wort dafür. Schräg, aber wieder mal das Innenleben eines schrägen Menschen am Rande der Gesellschaft. Wirklichkeit, Plan und Magie sind garnicht so weit voneinander entfernt.

Tom Robbins - Still Life with Woodpecker. Wow. Soo weird. The sex scenes are a bit ... well ... not quite in my taste. But on the whole he's just breathtakingly out of everything. Language, story, and characters are just outlaw as outlaw can be. Wow.

Arthur Schnitzler - Meistererzählungen. Obwohl sie hundert Jahre alt sind, fesseln mich die Erzählungen nochimmer. Einige waren nicht mehr neu für mich, aber nochimmer gut.

16.7.09 17:51


So. Jetzt hab ich Zeit zum Lesen.

Aber im Moment keine Lust, drüber zu schreiben.

Nächste Woche kommt der große Nachtrag. Bis dahin muss ich noch die Gedanken zu den Büchern ordnen.

25.6.09 21:53


"Alongside our world, there is another. There are places where you can cross."

Stefan Merrill Block - The Story of Forgetting. Wenn einen ein Buch von Anfang an fesseln kann, dann hat es dieses bei mir geschafft. So richtig. Ich hab' mich zuerst in den deutschen Titel verliebt ("Wie ich mich einmal in alles verliebte", und hab mich natürlich auf die Suche nach der Originalausgabe gemacht, die es absolut wert war.
Saying something like "emotional rollercoaster" the blurb is absolutely right: I laughed, I cried, I was scared, dusgusted and relieved. Not only in the trashy way of "Bergdoktor" (which I never actually read but I think one could describe those with a similar range of feelings ... just to be sure nobody misunderstands me) but truly, empathically, insightfully.
It's basically about memory and the loss of it. A family with a familial form of Alzheimer's and a story accompanying the disease through time and space. "Alongside our world, there is another. There are places where you can cross."
Wonderful, wonderful, wonderful novel!

28.5.09 22:57


I must admit that I just forgot writing. It feels as if I hadn't read anything in months but that feeling proves wrong:

Bill Bryson - A short history of nearlyeverything. Wonderful. Lots of knowledge I'll probably never need - but that's not the point of knowledge anyway. With all his wit and research skills he gives faces and life stories to all kinds of natural sciences and at the same time explains the essential points of the theories established by the persons mentioned. Ein 500-Seiten-Sachbuch, das sich wirklich gut liest.

Daniel Glattauer - Ameisenzählung. 219 Kolumnen aus den Jahren kurz vor der Jahrtausendwende. 219 Seiten teilweise wundervoll beobachtetes und geistreich formuliertes, teilweise übertriebenes Genörgel. Liest sich wundervoll wenn man krank im Bett liegt und immer nur ein paar Minuten am Stück Konzentration aufbringt. 

Erich Kästner - Als ich ein kleiner Junge war. Eindeutig Dokumente einer anderen Zeit. Er erzählt 1957 Dinge, die damals bereits 50 Jahre vergangen waren. Trotzdem kann ich mich in Kindheitserinnerungen immer selbst wiederfinden. Es ist allerdings ein bisschen seltsam, Lobeshymnen auf seine Mutter zu lesen, wenn man die ganze Zeit im Hinterkopf hat, dass er nie eine wirkliche Beziehung zu einer anderen Frau als zu seiner Mutter aufgebaut hat.

20.5.09 12:03


Adolf Loos - Wie man eine Wohnung einrichten soll. Ein Architekt, der sich in einem Buch über Wohnungseinrichtung ungefähr 100 Seiten lang  darüber auslässt, dass Architekten sich gefälligst aus der Wohnungseinrichtung raushalten sollen. Scheint eine sehr skurrile Figur gewesen zu sein, der Mann. Was ich daraus mitnehme: Lass dir nicht die Geschmacklosigkeiten Anderer aufzwingen, sondern such dir deine eigenen! und: Eine Wohnung darf nie fertig eingerichtet sein - weil sonst kann man sich nichts mehr dazuschenken lassen.
25.4.09 21:12


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